{"id":43,"date":"2016-07-05T18:16:57","date_gmt":"2016-07-05T16:16:57","guid":{"rendered":"http:\/\/root.lebong.net\/wordpress\/?page_id=43"},"modified":"2016-07-05T18:16:57","modified_gmt":"2016-07-05T16:16:57","slug":"presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lebong.net\/kunst\/presse\/","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<p>\u201eLeichter Flug durch Licht und Farben\u201c<br \/>\nvon Stefan Folz f\u00fcr die Rheinpfalz<\/p>\n<p>Bekanntlich ist der \u00e4lteste Traum der Menschheit der vom Fliegen. Sich wie ein Vogel in die L\u00fcfte erheben, frei sein von irdischer Schwerkraft, geh\u00f6rt auch heute noch zu unsere geheimsten W\u00fcnschen.Nat\u00fcrlich ohne technische Hilfsmittel. Die K\u00fcnstlerin Ingrid Lebong hat sich diese Fantasie verwirklicht, zumindest auf der Leinwand. Denn unter dem Titel &#8222;Volare&#8220; &#8211; dem italienischen Wort f\u00fcr fliegen &#8211; beweist sie im Zweibr\u00fccker Maison Charme einen sehr freien und luftigen Umgang mit Form und Farbe.<\/p>\n<p>Ingrid Lebong abstrahiert ihre Welt, macht sie f\u00fcr das sofortige Verstehen unsichtbar. Gro\u00dfz\u00fcgige Formen sieht man zun\u00e4chst auf den Malfl\u00e4chen, fein abgestimmte Farben und sorgf\u00e4ltig gesetzte Linien. Doch bei n\u00e4herer Betrachtung erschlie\u00dfen sich die Bilder der in Homburg\/Saar lebenden K\u00fcnstlerin, geben ihr Geheimnis preis, ohne jedoch den letzten Schleier zu l\u00fcften. Diese Aufgabe f\u00e4llt dem Betrachter zu, der mit dem Rundgang durch die Ausstellung gleichzeitig eine Reise durch fantastische Landschaften unternimmt, die sich letztendlich jedoch als sehr bekannt und vertraut erweisen. Die &#8222;Tr\u00e4ume&#8220; beispielsweise f\u00fchren in eine Stadt, denn in der Komposition aus Bildelementen lassen sich H\u00e4user erkennen. Transparent, unwirklich scheinen sie und umgeben von Worten. Diese Arbeit ist n\u00e4mlich als Collage aus Farbe und Zeitungsausschnitten entstanden. Beides vermischt die K\u00fcnstlerin, l\u00e4sst Transparenz zu und schafft so einen Zustand fern der gewohnten Wahrnehmung. Dabei sind Ingrid Lebongs Landschaften ohne reales Vorbild. Vielmehr<br \/>\nsind es symbolhafte Darstellungen emotionaler Prozesse, die sich auf den Betrachter \u00fcbertragen. So schaffen die sorgf\u00e4ltig gew\u00e4hlten Farben<br \/>\nStimmungen, rufen Erinnerungen wach und regen Gedanken an. Was verbirgt sich hinter den T\u00fcren der &#8222;Stadtr\u00e4ume&#8220; ? Wohin f\u00fchrt der Weg, wenn man ihn konsequent weiter vefolgt? Manchmal vielleicht sogar bis zum &#8222;Zerflie\u00dfen&#8220;, wie die 1952 geborene K\u00fcnstlerin eines ihrer Bilder genannt hat. Hier f\u00fcgen sich Linien und Strukturen zusammen, scheinen in Bewegung zu sein. Farbfl\u00e4chen sind manchmal klar abgegrenzt, dann wieder undifferenziert und raumgreifend.<br \/>\nRot dominiert, die Farbe der Energie, kombiniert mit Gr\u00fcn als Zeichen fruchtbarer Begegnungen. Eng verwandt damit die Arbeit &#8222;Kreislauf&#8220;. Hier schafft Ingrid Lebong eine wirbelartige Bewegungsdynamik, die den Blick auf das Zentrum dieses Ph\u00e4nomens lenkt, um anschlie\u00dfend in eine unbekannte Tiefe zu f\u00fchren.<br \/>\nWas aber l\u00e4sst den Menschen fliegen? &#8222;Der Moment ist mein Fl\u00fcgel&#8220; setzt sich philosophisch mit dieser Frage auseinander. Rote Fl\u00fcgel lassen hier<br \/>\nFiguren sich in die Luft erheben, den Kontakt mit der Erde verlieren und zu neuen Zielen aufbrechen. Nicht umsonst erinnern die Formen auch an<br \/>\nBoote, die ihre Reise zu einem imagin\u00e4ren Ort beginnen. Wenn nicht ein Unwetter die Pl\u00e4ne verhindert.<\/p>\n<p>Vier Bilder der Zweibr\u00fccker Ausstellung setzen sich mit diesem Wetterph\u00e4nomen auseinander und stellen verschiedene M\u00f6glichkeiten vor, den M\u00e4chten der Natur schutzlos ausgeliefert zu sein. Wei\u00df, Grau und Hellblau dominieren, nur schemenhaft sind rote Gebilde zu erkennen. Die Welt versinkt hinter Regenschleiern, der Wind wird sp\u00fcrbar. Und doch sind die Bilder nicht dunkel, sonder in ein geheimnisvolles Licht geh\u00fcllt. Das macht neugierig, selbst gef\u00e4hrliche Situationen zu erkunden, sich dem zu stellen, was aus den Tiefen unserer Seele kommt. Ingrid Lebong macht diese Dinge sichtbar.\u00a0<b><\/b><\/p>\n<p>Saarbr\u00fccker Zeitung vom 14. Mai 2006 Ausstellung \u201eLichtr\u00e4ume\u201c<br \/>\nLichtr\u00e4ume erschlie\u00dfen sich in der Bosener M\u00fchle<\/p>\n<p>Die keramischen Arbeiten der K\u00fcnstlerin Ingrid Lebong zeichnen sich nach Angaben des Kunstzentrums durch Harmonie aus, die durch die Kombination<b><br \/>\n<\/b>von Form und Material entsteht. Ton und Metall, organisch schwingende und blockhafte Formen, Volumen und Linie- im Gegensatz liegt und h\u00e4lt sich die Spannung. Die Skulpturen von Ingrid Lebong brauchen dazu das Licht, um als raumeinnehmende Objekte erfahrbar zu sein. Kontrast und Ausgleich von Kr\u00e4ften kennzeichnen auch ihre Malerei, in der sich in unterschiedlichem Ma\u00dfe Abstraktes und Reales vereinen.Ein auff\u00e4lliges Merkmal ist die Farbe. Lasurhaft, zart durchscheinend und schimmernd \u00fcberlagern sich Farben mehrfach und erzeugen durch ihre Transparenz Strahlkraft. Ursache ist das Wei\u00df des Bildtr\u00e4gers, der oft sichtbar bleibt. Das Wei\u00df ist zugleich Lichttr\u00e4ger. Das einfallende Licht wird reflektiert und die Farbschichten werden durchleuchtet. Als Gegenpol setzt die K\u00fcnstlerin dunklere Farben in den Bildraum. Der Materialmix spielt f\u00fcr Ingrid Lebong in der Malerei eine bedeutende Rolle. Papiere, Stoff, Sand, Zeitungsausschnitte, Worte, Buchstaben setzt sie collageartig ein, bemalt, gezeichnet, geschabt, geritzt. So entstehen Landschaften voller Tiefe und Farbigkeit. Der Betrachter wird durch sie hindurch gef\u00fchrt und entdeckt immer wieder Neues.Charakteristisch f\u00fcr ihr Werk sind die gleichzeitig Tiefeerzeugenden und aufgebenden Farblasuren, der lichte Bildraum sowie als wiederkehrende Bildzeichen die fensterartigen \u00d6ffnungen, leiterartigen Symbole, Chiffren sowie die allgegenw\u00e4rtigen, markanten filigranen Linienz\u00fcge. Hinter ihren symboltr\u00e4chtigen Schilderungen stehen h\u00e4ufig konkrete\u00a0inhaltliche Aussagen und dokumentieren eine ebenso kritische wie liebevolle Haltung zur Welt und Umwelt.<\/p>\n<p>Ingrid Lebong, in Homburg geboren, lebt und arbeitet in ihrer Geburtsstadt. Ihre k\u00fcnstlerische T\u00e4tigkeit begann 1977 mit dem Studium im Fach &#8222;Keramische Skulptur&#8220; und dem Erschaffen keramischer Objekte. Danach widmete sie sich der Malerei und absolvierte Studienaufenthalte in Italien und Frankreich. Seit 1996 nimmt sie an den Jahresausstellungen Homburger K\u00fcnstler teil. Seit 2002 beteiligt sich die K\u00fcnstlerin an den Ausstellungen des BBK-Bundesverband Bildender K\u00fcnstler Saar. Bis 2004 wurden ihre Werke auch in Ausstellungen der mittlerweile aufgel\u00f6sten Landesarbeitsgemeinschaft Fraktur ( Frauen in Kunst und Kultur im Saarland e. V. )gezeigt, so auch 2003 in der Bosener M\u00fchle, wo sie bereits 1986 eine Einzelausstellung hatte.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wird die Ausstellung am Sonntag, dem 14. Mai, um elf Uhr durch den Vorsitzenden des Kunstzentrums Bosener M\u00fchle, Erwin Volz.<br \/>\nEinf\u00fchren in das Werk der K\u00fcnstlerin wird der Kunstwissenschaftler J\u00fcgen Ecker.\u00a0<i>red<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eLeichter Flug durch Licht und Farben\u201c von Stefan Folz f\u00fcr die Rheinpfalz Bekanntlich ist der \u00e4lteste Traum der Menschheit der vom Fliegen. Sich wie ein Vogel in die L\u00fcfte erheben, frei sein von irdischer Schwerkraft, geh\u00f6rt auch heute noch zu unsere geheimsten W\u00fcnschen.Nat\u00fcrlich ohne technische Hilfsmittel. 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